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Krise? Welche Krise? Wessen Krise?

Dyson, Kenneth Herbert Fewster 2010. Krise? Welche Krise? Wessen Krise? Aus Politik und Zeitgeschichte 43 , pp. 19-25.

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Abstract

Bei der Analyse und in der Praxis der gegenwärtigen Politik ist "Krise" eines der am stärksten überstrapazierten Wörter überhaupt. Es scheint, als ob wir permanent in gefährlichen Zeiten lebten und ständig vor neuen Wendepunkten stünden. Angesichts dieser Allgegenwart der Krise sollten wir beginnen, unterschiedliche Krisentypen zu unterscheiden. Welcher Art ist also der Wendepunkt, an dem wir aktuell stehen? In diesem Artikel versuche ich, anhand von drei Fragen die unterschiedlichen Arten herauszuarbeiten, wie wir das Wort "Krise" verwenden. Erstens: Haben wir es mit "Krisenereignissen" zu tun oder mit einer strukturellen Krise? Zweitens: In welcher Krisenphase befinden wir uns? Denn im Laufe der Zeit ändert sich sowohl das Gefüge struktureller Krisen (crisis construction) als auch die Richtung der Schuldzuschreibungen (crisis attribution). Schließlich wird gefragt: Wessen Krise ist es? Denn was eine strukturelle Krise für die einen ist, muss es noch lange nicht für die anderen sein.

Item Type: Article
Date Type: Publication
Status: Published
Schools: Department of Politics and International Relations (POLIR)
Subjects: J Political Science > JA Political science (General)
J Political Science > JC Political theory
Language other than English: German
Publisher: Bundeszentrale für Politische Bildung
ISSN: 0479-611X
Last Modified: 04 Jun 2017 03:15
URI: http://orca.cf.ac.uk/id/eprint/18891

Citation Data

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